... für die Gesellschaft

Da stimmt etwas nicht! Ungerechtigkeit und soziale Missstände müssen wir nicht akzeptieren. Hier findet ihr Geschichten über Menschen, die sich für Menschen stark machen.

Mehrgenerationenhäuser

Alle unter einem Dach

Zwischen bestickten Kissen und Kinderbüchern – Oma und Opa müssen nicht alleingelassen im Altersheim wohnen. Früher lebten Großeltern, Eltern und Kinder im gleichen Haus. Heute gewinnt diese generationsübergreifende Idee wieder an Bedeutung: Sabine Harzer und Dorit Hornstein sind Ehrenamtliche, die sich in Mehrgenerationenhäusern engagieren, damit dieses Gemeinschaftskonzept lebendig bleibt.

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Einsatz für Inklusion

Gemeinsam statt einsam

Einmal pro Woche treffen sich die Teilnehmer des Projekts „Dunkelbunt“ der Nikolauspflege in Stuttgart, um einen Ausflug in die Stadt zu machen, Sport zu treiben oder gemeinsam zu musizieren. Der Kontakt zu außenstehenden Personen steht dabei im Vordergrund, denn dadurch wird den sehbehinderten Jugendlichen Inklusion in die Gesellschaft ermöglicht. Die Teilnehmer planen und organisieren die Ausflüge eigenständig.

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Canto Elementar

Wenn jung und alt gemeinsam singen

Singen macht glücklich, da sind sich viele Forscher einig. Aber Musik kann noch mehr. Canto Elementar will Generationen verbinden und das Volkslied wieder in Deutschlands Kindergärten bringen. Eine Geschichte über Senioren und Kindergartenkinder, die eine verlorene Alltagskultur wieder zum Leben erwecken.

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Grüne Damen und Herren

„Sind Sie von der Partei?“

Grüne Kleidung, Markenzeichen Zeit. Wenn man in Deutschlands Krankenhäusern zwischen all dem Weiß Personen in Grün sieht, machen sie wahrscheinlich keine Wahlwerbung. Die ehrenamtlichen Grünen Damen und Herren besuchen Patienten und haben Zeit für sie. Zeit zum Reden, Zeit zum Zuhören, Zeit zum Schweigen. Sonja Zimmermann ist eine von ihnen.

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Vorleseprojekt

Mit den Ohren lesen

Sie erwecken Figuren zum Leben, leihen ihnen ihre Stimme und lassen Kinderaugen strahlen: Vorlesepaten. Ausgebildet von Leseohren e.V. bringen sie Flüchtlingskindern durch das Projekt „Lese-Heimat“ die deutsche Sprache näher. Doch hinter dem Ehrenamt verbirgt sich noch mehr.

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Gefängnis-Chor in Karlsruhe

Glaube und Gesang helfen hinter Gittern

Jeden Mittwoch kommen Ehrenamtliche in die Justizvollzugsanstalt nach Karlsruhe, um gemeinsam mit den Inhaftierten zu singen. Der Chor wurde 2004 ins Leben gerufen und hilft seitdem, eine Brücke zwischen dem Leben im Gefängnis und der Welt vor den Gittern zu bauen.

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Spendensammellauf für kranke Kinder

Hunderte Läufer für einen guten Zweck

10:00 Uhr – die Sonne strahlt und verspricht bestes Laufwetter für den 25. Mai 2017. Die meisten Stuttgarter liegen am Feiertag vermutlich noch in den Federn. Doch im unteren Schlossgarten tummeln sich immer mehr Menschen um ein großes, blaues Zelt: Der Benefizlauf Charity Walk & Run geht in die vierte Runde – ganz schön was los.

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Einsatz für „Päckleskinder“

Tierische Hilfe für geplagte Kinderseelen

Kinder, die traumatische Erlebnisse hinter sich haben oder an Entwicklungsstörungen leiden, brauchen nicht immer eine Therapie. Manchmal können sie mithilfe von Teamarbeit und tierischen Freunden ihre Probleme bewältigen. Dies beweisen Elke und Karl Wössner sowie Conny Schäfer mit ihrem Projekt: Dem Kinderbauernhof am Brennlesberg.

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Einsatz auf europäischer Ebene

Pulse of Europe – eine Bürgerinitiative für ein vereintes Europa

In Zeiten von Brexit und einer zunehmenden Rechtspopularisierung unserer Gesellschaft gerät die europäische Gemeinschaft zusehends ins Wanken. Die Bürgerinitiative Pulse of Europe kämpft deshalb gegen den Verfall der europäischen Union und setzt sich mit nationenübergreifenden Aktionen für ein Wiederaufleben und die Stärkung des europäischen Bewusstseins ein.

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Ohne Druck

Voneinander lernen, miteinander wachsen

Beziehungen aufbauen und nicht nur durch Leistungsdruck Lernfortschritte erzielen: Ein Projekt des Würzburger Kinderschutzbundes unterstützt seit mittlerweile zehn Jahren Kinder mit Migrationshintergrund bei der Integration. Im Rahmen des Projekts „Kind=Kind“, das auf ehrenamtliches Engagement baut, fahren Gymnasiasten wöchentlich zu den Kindern und fördern gezielt nach den jeweiligen Bedürfnissen.

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Inklusion

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Nur weil etwas anders ist, ist es nicht schlechter. Und nur weil Menschen anders sind, sind sie nicht weniger wert. Dass die Integration von Menschen mit Handicap in unsere Gesellschaft funktionieren kann, zeigt das Beispiel der CAP-Märkte. Viele Kunden gehen aus Überzeugung dort einkaufen – warum?

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Hilfe für Nepal

Eine Perspektive für die Kastenlosen

Von der Familie verstoßen, auf der Straße gelandet und ihrem Schicksal selbst überlassen. Jeder Tag ist ein neuer Kampf ums Überleben. So ergeht es mehr als sechzigtausend Straßen- und Waisenkindern in Nepal. Das Projekt „Hilfe für Nepal“ will diesen Kindern wieder eine Chance im Leben geben.

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Rettungshundestaffel

Letzte Chance für Vermisste

Suchen, wenn die menschlichen Sinne nicht mehr ausreichen. Polizei und Feuerwehr alarmieren die Rettungshundestaffel Orsenhausen-Biberach, wenn sie nicht mehr weiter kommen. Damit die ehrenamtlichen Helfer Erfolg haben, müssen sie regelmäßig trainieren und Prüfungen meistern.

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Refugee Law Clinic

Sprechstunde statt Vorlesung

Rat- und rechtsuchende Flüchtlinge erhalten in einer Refugee Law Clinic (RLC) Unterstützung von Nachwuchsjuristen. Anders als im Hörsaal lernen die Studenten durch das innovative Lehrmodul der Juristischen Fakultät Tübingen auch, dass Einfühlungsvermögen in die Situation der Mandanten ebenso wichtig ist wie die Kenntnis der Paragrafen.

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Heimwegtelefon

Nach Hause mit einem Fremden am Ohr

Alleine, angetrunken und ängstlich: So fühlen sich viele auf der Strecke vom Nachtbus bis zur Haustür. Das Heimwegtelefon hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedem diesen Weg sicherer und unterhaltsamer zu gestalten. Sicherheit garantieren kann die Hotline aber nur bedingt.

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„Machen-Wir-Was“-Initiative

Inklusion ganz einfach

„Soll ich helfen? Versteht er mich?“ Menschen ohne Behinderung wissen oft nicht, wie sie mit behinderten Mitmenschen umgehen sollen. Kein Wunder: Sie kennen meist auch keine. Die Online-Plattform „Machen-Wir-Was“ möchte mit einem simplen Ansatz dafür sorgen, dass sich beide Seiten besser kennen- und verstehen lernen.

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Einsatz im Team

Lucky sorgt für strahlende Gesichter

Beobachten, berühren, kommunizieren. Ganz unterschiedlich reagieren die Bewohner, wenn Jürgen Ammer mit Therapiehund Lucky die Diakonie in Stetten betritt. Der Hund genießt die Aufmerksamkeit und geht munter auf die Menschen zu. Doch nicht immer darf Lucky seiner Freude freien Lauf lassen, denn das Therapie-Team besucht Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung.

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Café Strich-Punkt

Hilfe für Jungs, die auf den Strich gehen

Die deutsche Sprache kennt kein geeignetes Wort für sie. Als „Stricher“ würden sie sich niemals bezeichnen. Ihre Tätigkeit nennen sie Business, Escort oder einfach Arbeit. Im Stuttgarter Café Strich-Punkt erhalten männliche Sexarbeiter die Hilfe und Unterstützung, die sie benötigen.

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SOUP DU JOUR e.V.

Tellerweise Solidarität

Vorurteile in der Gesellschaft ausräumen und Menschen wieder zusammenbringen: das sind die Ziele des SOUP DU JOUR e.V. Nach dem Bezahl-was-du-willst-Prinzip verteilt der Verein regelmäßig Suppe am Werderplatz in Karlsruhe – an jeden der möchte.

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Stadtgestaltung

Mehr als nur ein Lückenfüller

Baulücken, Zeitlücken, soziale Lücken, Bewusstseinslücken, rechtliche Lücken, Wissenslücken – Lücken gibt es viele in Stuttgart. Doch es gibt auch die Initiative Stadtlücken. Unter dem Motto „Mehr Recht auf Stadt“ setzt sich die Gruppe für ein stärkeres Bewusstsein für den öffentlichen Raum ein.

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Onlinehilfe bei Suizidgedanken

Ein Klick in die richtige Richtung

In Deutschland sterben täglich Jugendliche durch Suizid. Die Anzahl der versuchten Selbstmorde ist noch wesentlich höher. Angst und Scham hindern die jungen Menschen daran, sich Hilfe zu suchen. Florian und seine Kollegen stehen ihnen mit der anonymen Onlineberatung U25 bei.

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Unified-Basketball

Das Team gewinnt

Unterschätzt werden, in Sport und Beruf zurückstecken müssen – diese Herausforderungen kennen Menschen mit geistiger Behinderung aus dem Alltag nur zu gut. Zwar wird das Thema Inklusion von Politikern großgeschrieben, bei der praktischen Umsetzung hakt es jedoch oftmals. Anders bei der Unified-Basketballmannschaft der TV 89er aus Zuffenhausen: Hier trainieren und spielen Sportler mit und ohne geistigem Handicap erfolgreich zusammen.

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Gesprächsstoff

Wie aus einem Liebesbrief ein Herzensprojekt wurde

Martin Kluck ist einer von vielen Start-up-Gründern, die es heutzutage gibt. Wie nur wenige andere stellt er faire, biologische und nachhaltige Mode her – und das sogar in Tansania. Eine einzigartige Unternehmensgeschichte, entstanden durch glückliche Zufälle und eine besondere Begegnung.

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Transsexualität in Deutschland

Im falschen Körper geboren

Mit wem haben Sie Sex? Haben Sie sich schon mal in Frauenkleidern vor den Spiegel gestellt und selbstbefriedigt? Solche und ähnliche Fragen müssen transsexuelle Menschen in Deutschland beantworten, wenn sie in ihrem Geschlecht anerkannt werden wollen. Martina Froesch kämpft mit der Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. gegen die Diskriminierung und für die Rechte transsexueller Menschen.

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Muslimische Frauen

Im Job zählt, was im Kopf ist, nicht auf dem Kopf!

WoW – „With or Without“ – Menschen, die sich mit viel Leidenschaft für Minderheiten einsetzen. Genau darum geht es bei dem Pilotprojekt für die Integration und Gleichberechtigung von muslimischen Frauen. Die Mitarbeiter wollen die Vorurteile auf dem Arbeitsmarkt bekämpfen und den Frauen die Chancen verschaffen, die ihnen zustehen.

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Sterbebegleitung & Sterbehilfe in Deutschland

Bis zum letzten Atemzug

Sterben ist in unserer modernen Gesellschaft ein allgegenwärtiges Geschehen. Allerdings erfährt der Tod neben den medial stark positionierten „öffentlichen“ Sterbefällen wenig Aufmerksamkeit. Doch wie kann man sich als Einzelner für dieses Thema einsetzen? Und wie können Menschen erreichen, dass das Thema Tod nicht länger ein Tabu-Thema bleibt?

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Gegen das Vergessen

Menschen machen sich für die Erinnerung stark

Stolpersteine – fast jeder kennt sie oder hat schon einmal von ihnen gehört. Normalerweise stolpert man nicht wirklich über sie, aber sie sollen Menschen im Alltag zum gedanklichen Stolpern bringen. Mit ihrer Arbeit engagieren sich die Stuttgarter Stolperstein-Initiativen seit 2001 für das Erinnern und gegen das Vergessen der Opfer des Nationalsozialismus.

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Sexualisierte Gewalt im Jugendsport

Die Angst, bloßgestellt zu werden

Eins von fünf Kindern in Deutschland hat es schon erlebt: Anzügliche Bemerkungen, unangenehme Berührungen oder sogar körperliche Übergriffe. Die Betroffenen bleiben aus Angst vor den Konsequenzen aber meistens still. Mit dem Projekt „Sport respects your rights“ möchte die Badische Sportjugend Freiburg junge Ehrenamtliche aufklären, um sexualisierte Gewalt im Jugendsport zu verhindern und Opfern den Mut zum Sprechen zu geben.

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Besuchsdienst im Marienhospital

Der Genesung entgegen

Nicht jeder Patient im Krankenhaus erhält regelmäßig Besuch. Astrid Heiler widmet sich einmal in der Woche denjenigen, die sich über Gespräche, Spaziergänge oder kleine Besorgungen freuen. Ihr Ehrenamt ist von großer Bedeutung für das Marienhospital – doch wie läuft so ein Besuchsdienst ab?

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Haarspenden

Ein Zopf als Second-Hand-Produkt

Aus altem Haar wird neues Selbstvertrauen. Aber wieso wird es beim Friseur dann einfach weggeschmissen? Haare sind kein Müll. Das findet auch Alena, deshalb spendet sie ihres. Dadurch kann Mädchen wie Meena, die ihr eigenes Haar verloren haben, geholfen werden. Durch eine Perücke aus echtem Haar kann sich Meena endlich wieder ganz normal fühlen – trotz Krankheit.

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Nachtwanderer Filderstadt

Nachts, wenn (fast) alles schläft

Während andere spätabends auf dem Sofa sitzen, gehen sie raus: Die Nachtwanderer von Filderstadt tauschen ihren ruhigen Freitagabend gegen frische Luft und Bewegung. Erkennbar an den roten Jacken bieten sie Jugendlichen als unvoreingenommene Gesprächspartner ein offenes Ohr für Probleme.

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Anonyme Online-Hilfe

Deine starke Schulter im Netz

Jeder kennt diese Situation: Probleme treten auf, über die man nur ungern mit der Familie oder den Freunden spricht, geschweige denn auf professionelle Hilfe zurückgreift. Bei diesen Problemen hilft das Sorgen-Tagebuch, ein ehrenamtlicher Verein. Egal, ob es um den Ex-Freund oder eine schwerwiegende Krankheit geht – online, anonym, kostenlos.

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Therapie für Flüchtlingskinder

Auf dem Pferderücken in ein neues Leben

Zuerst der Krieg, dann die Flucht, danach der Neuanfang im fremden Land. In einer Pferdetherapie lernen die Kinder geflüchteter Familien, diese Erlebnisse zu verarbeiten. Die Studentinnen Susann Striebel und Fiona Osman organisieren das Projekt gemeinsam mit ihrer Professorin Konstanze Krüger.

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Ausbildungsabbruch

Ziemlich beste Freundinnen

Keine Ausbildung, kein Geld, keine Krankenversicherung – die Ehrenamtlichen von VerA haben es nicht immer mit einfachen Fällen zu tun. Die Senioren betreuen junge Menschen, die Schwierigkeiten in der Ausbildung haben oder vor dem Abbruch dieser stehen. Christiane Schmitz ist eine der Engagierten – sie arbeitet schon so lange mit einer Auszubildenden zusammen, dass bereits eine Freundschaft entstanden ist.

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Einsatz für Gleichberechtigung

„Wir wollen bereichern“

Homosexuelle in Deutschland haben einiges erreicht. Bis vor 23 Jahren durften sich Schwule und Lesben nicht einmal öffentlich küssen. Heute ist das kein Thema mehr. Doch Menschen wie Philine Pastenaci reicht das nicht. Sie sind noch lange nicht am Ziel.

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Gourmetküche

Integration über den Tellerrand hinaus

Von Dummschwätzern hat Spitzenkoch Serkan Güzelcoban die Nase voll. Er selbst entspricht einem Klischee: Hauptschüler mit türkischem Migrationshintergrund. Als erfolglos abgestempelt? Von wegen: Güzelcoban redet nicht nur, er macht – und gibt den Menschen eine Chance, die aus dem Raster fallen und in Schubladen gesteckt werden.

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