Leben+Freude

Andere Kulturen, andere Sitten – wir klopfen an die Tür und schauen, was sich hinter Klischees und Vorurteilen verbirgt. Leben+Freude zeigt das Zusammenleben verschiedener Kulturen in allen seinen Facetten.

Integration

„Diya - das Magazin“: Cem Özdemir im Dialog

Kulturelle Vielfalt lebt vom Dialog. In der Sendung „Diya - das Magazin“ sprach Vanessa Offermann mit Grünenpolitiker Cem Özdemir über Migration und Integration. Eine Sendung über das Leben von Flüchtlingen in Deutschland, Vorurteile gegenüber anderen Kulturen und häusliche Gewalt gegen Frauen.

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Stadtleben

Obst, Gemüse und Herzlichkeit

Das „Berger Lädle“ im Stuttgarter Stadtteil Berg ist auf den ersten Blick ein normaler, kleiner Supermarkt. Die beiden Besitzer Ali und Meral sind aber viel mehr als nur Obst- und Gemüselieferanten. Ihr Laden ist Treffpunkt für viele Anwohner, ein Ort zum Erzählen, zum Austauschen. Für jeden gibt es ein offenes Ohr und viel Hilfsbereitschaft. Das „Berger Lädle“ ist ein fester Bestandteil im Leben der Menschen in Berg.

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Religiöse Vielfalt auf der Schwäbischen Alb

Die Moschee im Dorf lassen

Schömberg bei Balingen liegt idyllisch auf der Schwäbischen Alb und ist in der Umgebung bekannt für seinen kleinen Badesee, reiche Fastnachtstraditionen und einen katholischen Wallfahrtsort. Mitten drin: eine Moschee mit Kuppel und Minarett.

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Interkultureller Pflegedienst

„Hilfe anzunehmen ist nie leicht“

Die Zahl der älteren Migranten mit Pflegebedarf in Deutschland wächst, doch viele scheuen sich fremde Hilfe anzunehmen. Das bestätigt ein Forschungsbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Betül Celik möchte mit ihrem interkulturellen Pflegedienst „Ikra“ in Stuttgart helfen, die Hemmschwelle für ältere Migranten abzubauen. Im Interview spricht sie über kultursensible Pflege und Patienten ohne Deutschkenntnisse.

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Geschichten vom Block

Ein Viertel Heimat

Der Bezirk Waldhäuser-Ost (WHO) in der Nordstadt Tübingens hat bereits vor einigen Wochen ungewollt die mediale Aufmerksamkeit erlangt: Ein Video von prügelnden Mädchen verbreitete sich in den sozialen Medien. Reporter sind daher alles andere als willkommen. Tom und Ersat, zwei der Bewohner, haben uns einen Einblick in das Leben im Viertel gegeben. Unterschiedlicher könnten ihre Ansichten aber kaum sein.

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Ethno-Comedy

Zwischen Beschneidung und Kehrwoche

Wie ist das, aus dem Haus zu gehen, von Nazis gejagt zu werden? Dich dann in die Schule zu hocken und von deinem Lehrer zu hören, dass du es sowieso nicht schaffen wirst? Ausländerfeindlichkeit und Perspektivlosigkeit prägten Özcan Cosars Kindheit. Heute steht er auf der Bühne und macht Stand-up Comedy.

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Syrische Flüchtlinge

Rakan und seine Jungs

Die Bilder von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa sind im Moment in den Medien allgegenwärtig. Rakan A. unterstützt eine Gruppe von syrischen Flüchtlingen dabei, in Deutschland wieder zurück ins Leben zu finden. Denn hinter dem Begriff „Flüchtling“ verbirgt sich immer auch ein Schicksal. So wie das von Tawfik und Kosai, die beide auf unterschiedliche Weise ihr Leben in Deutschland begonnen haben.

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Faszination Afro

„Darf ich mal deine Haare anfassen?“

Zwischen krausen Locken und Klischees: Die afrodeutsche Kultur trifft im Alltag häufig auf fehlendes Feingefühl. Doch hinter diesen haarigen Angelegenheiten steckt viel mehr als nur Frisur.

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Auslandsadoption

Familie ohne Grenzen

Nachdem Heike und Gerd Rudolf eine Dokumentation über zwei aus dem Ausland adoptierte Kinder im Fernsehen sehen, entscheiden sie sich, selbst zwei Geschwisterkinder aus Haiti bei sich aufzunehmen. Seit fünf Jahren leben Anaica und Jorlens jetzt bei den Rudolfs – die Geschichte einer schwäbisch-haitianischen Familie.

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Zu Besuch bei einer deutsch-griechischen Familie

Zwei Kulturen – sechs Blickwinkel

Vom Peloponnes ins Schwabenland: Georgios hat das als Sechsjähriger erlebt. 45 Jahre später lebt er immer noch hier, mit seiner deutschen Frau und seinen vier Kindern. Wir haben die Familie besucht und nachgefragt: Wie ist das so, mit den zwei Kulturen? Wo äußert sich das im Alltag? Welche Rolle spielt der Staat dabei?

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Das Zentrum Kreuzberg

Alle unter einem Dach

Das Zentrum Kreuzberg steht imposant am Kottbusser Tor. Ursprünglich mal als Schallschutz einer Stadtautobahn geplant, dient das Gebäude jetzt mit rund 300 Wohnungen vielen Zugewanderten als Zuhause: Ein kleines multikulturelles Dorf mitten in Berlin.

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Zwischen Fastnacht und Ramadan

Mit türkischen Wurzeln im Schwarzwald

Ergun Can wurde in der Türkei geboren, aber im schwarzwäldischen Schramberg groß. Dort fand er ein neues Zuhause und lernte unter anderem die Fastnachtkultur kennen. Heute kandidiert der 57-Jährige bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg.

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Multikultureller Pilateskurs für Frauen

Einatmen, ausatmen – integriert?

Personen mit und ohne Migrationshintergrund machen zusammen Sport – in vielen Ballsportarten ist das schon längst Alltag, in anderen Disziplinen eher selten. Im Rahmen des Projekts „Integration durch Sport“ versucht der TSV Sielmingen dies durch einen Pilates-Kurs für Frauen zu ändern.

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Disco-Diskriminierung

„Du kommscht hier nicht rein!“

Der Einlasscode schreibt deutsches Aussehen, deutschen Namen oder deutsche Sprache vor. Ausländer feiern daher oftmals nicht in der Disco, sondern fluchen vor dem Club. Ihre Ausgrenzung ist rechtlich eigentlich verboten, in Stuttgart findet sie verdeckt dennoch statt.

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„Vom Zeitungsjungen zum Bauingenieur“

Die Geschichte eines Flüchtlings, der es mit viel Schweiß und Ausdauer zum Diplom Bauingenieur geschafft hat. Heute strebt der 30-jährige Nakibulla Harunkhel nach beruflichem Aufstieg. Nicht nur für sich selbst, sondern für seine Familie, die er vor fast 20 Jahren in Afghanistan zurück ließ.

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Multikulturell

Zwischen zwei Welten

Viele Kinder der ersten oder zweiten Gastarbeitergeneration betrifft es, reden will aber niemand gerne darüber. Die Krise mit der eigenen Identität. Zuhause werden die Werte und Traditionen der alten Heimat der Eltern vermittelt, draußen wartet der normale deutsche Alltag mit allem, was dazu gehört. Ein komplett anderes Leben und plötzlich steht man zwischen zwei Welten.

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Russlanddeutsche

Gefühlvoll cooler Geschichtsunterricht

Die Vergangenheit der Russlanddeutschen ist komplex, kontrovers und vielschichtig. Doch statt dicke Bücher zu wälzen, reicht manchmal auch aufmerksames Beobachten und Hinhören. Eine Migrantin und ein Lehrer machen die Geschichte der Aussiedler auf anschauliche Weise erfahrbar.

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Anleitung zum Schwarz sein

Jeder ist mal rassistisch

Darf ich mal deine Haare anfassen? Wo kommst du eigentlich her? Wie soll man euch eigentlich nennen? All diese Fragen werden häufig gestellt, wenn weiße Menschen auf schwarze Menschen treffen. Aber sind diese Fragen eigentlich ok oder schon rassistisch? Anne Chebu gibt dafür eine „Anleitung zum Schwarz sein“.

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Iraker in Deutschland

Moslem zu sein, heißt offen zu sein

Mohammed lebt seit sieben Jahren in Deutschland. Er arbeitet als Deutschlehrer für Einwanderer. Nach seinem Germanistikstudium im Irak ist der 31-jährige wegen seines Masters nach Deutschland gekommen. Für Vorurteile, wie das Verbot der Heirat zwischen Muslimen und Nichtmuslimen, hat Mohammed kein Verständnis.

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Einigkeit und Recht und Fußball

In blau-weiß sind alle gleich

In der Hoffnung auf den großen Durchbruch im Fußball versuchen junge Talente aus dem Ausland ihr Glück in Deutschland. Der 17-jährige Andrei Capstrimb aus Rumänien will sein Können beim Karlsruher Sport Club beweisen. Der Fußball hat ihm geholfen, Probleme mit der neuen Sprache und der fremden Kultur zu meistern.

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Türkischer Kulturverein

Vom Brandanschlag-Opfer zur eigenen Moschee

Für viele ist es ein wichtiger Teil des Alltags. Die Rede ist von Kulturvereinen, sie sollen Religion und alte Bräuche bewahren. Diya hat sich einen türkischen Verein in Sindelfingen einmal näher angeschaut.

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Krumping

Tanzender Krieger

Seine Beine rasen in die Luft und sein Fuß stampft auf den Boden. Die Arme reißt er weit in den Himmel, die Finger sind gespreizt. Es sieht aus, als stehe er unter Strom. Sein Körper zuckt, immer unter Spannung. Jede Bewegung findet ihren Platz. Sein Gesicht ist verzerrt – so, als würde er allen Schmerz, der sich in ihm angestaut hat, loslassen. Hart, aber auch befreit.

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Flüchtlingsaufnahme

Fremde Heimat

Der Syrer Mahros Al Chikh Hasan kam vor neun Monaten nach Deutschland, in das kleine Dorf Kieselbronn. Er hat großes Glück, dass er hier gelandet ist, denn die Dorfbewohner helfen ihm und seiner Familie, wo es nur geht.

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Vorurteile

Abgestempelt – Leben in der „Ausländer-Schublade“

Migranten sind ungebildet. Griechen sind faul. Ausländer sind aggressiv. Vorurteile gibt es viele. Eigentlich weiß jeder, dass man Menschen nicht anhand ihrer Herkunft beurteilen soll. Aber ertappen wir uns nicht selbst immer wieder dabei, wie wir andere in Schubladen stecken? Der griechischstämmige Student Diogenis Panagiotidis wird mit solchen Klischees konfrontiert. Wie falsch man mit vorschnellen Vermutungen liegen kann, zeigte er uns.

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Lebensweg eines Flüchtlings

Zwischen Herkunft und Heimat

Mit 9 Jahren floh Nam über das offene Meer aus Vietnam. Nach seiner Rettung erhielt er Asyl in Stuttgart und wurde dort adoptiert. Zwischen zwei Ländern, Kulturen und Familien, versucht er seinen Weg zu gehen.

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Flüchtlingsinitiative

Das Highlight der Woche

Einmal in der Woche treffen sich Flüchtlinge und deutsche Paten im Heidelberger Sportzentrum Süd, um gemeinsam Fußball zu spielen. Die sogenannte Weltliga findet im Rahmen der „Sport für Vielfalt“-Initiative statt und soll den Flüchtlingen Spaß sowie Freundschaften bringen und eine Konstante im neuen Leben bieten.

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Kulturverein

Zwischen Ouzo, griechischem Wein und Tzatziki

Der Kulturverein Haritomeni feierte an Christi Himmelfahrt ihr alljährliches Grillfest in Backnang bei Stuttgart. Haritomeni ist ein kleines Dorf im Norden Griechenlands, nahe der Stadt Drama. Gegründet wurde der Verein von Athanasios Papadopoulous und wird in zweiter Generation von seiner Tochter Vasiliki weitergeführt. Ziel des Vereins ist es, die Zusammengehörigkeit des Dorfes zu wahren.

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Gewalt unter jugendlichen Migranten

Ring frei für ein neues Leben

Box dich frei: Einen linken Haken für alle, die mich provozieren und einen rechten Haken für alle, die nicht an mich glauben. In der Work and Box Company in Stuttgart Bad Cannstatt können Jugendliche mit Migrationshintergrund ihren Problemen durch Leistungssport Luft machen. Einer davon ist Sari. Er schlug lieber zu, anstatt Konflikte mit Worten zu klären. Jetzt muss er mit den Konsequenzen leben.

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Integration durch Kampfsport

Selbstbewusst gegen Gewalt

Kann Kampfsport Gewalt vorbeugen und dabei helfen, Jugendliche aus Migrantenfamilien zu integrieren? Diese Idee der Arbeiterwohlfahrt (AWO) stieß zunächst auf Kritik. Inzwischen ist daraus ein Vorzeigeprojekt geworden, von dem sogar Kultusminister Andreas Stoch (SPD) begeistert ist.

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Zwei Wege in eine neue Kultur

Gleich und doch völlig verschieden

Alles neu – ein neues Land, eine neue Sprache und neue Traditionen. Aleksandra Zlotnyk und Evelina Ivanova haben auf den ersten Blick dasselbe erlebt und doch sind ihre Geschichten vollkommen unterschiedlich.

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Wenn Integration gelingt

Ein Stück Sahara im Ländle

Der Neustart in einem fremden Land ist oft nicht leicht. Die neue Kultur und Sprachbarrieren erschweren vielen Auswanderern das Ankommen in der neuen Heimat. Doch was, wenn Integration ohne Probleme glückt? Mustofa und Genet Getahun kommen aus Äthiopien und führen seit 1996 das afrikanische Restaurant ‚Makamba’ in Stuttgart. Wir haben uns mit ihnen getroffen, um über ihre Reise von der Sahara ins Ländle zu sprechen.

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Multikulti

Found in Translation

Er kommt aus Amerika, sie aus Japan. In Deutschland treffen beide Kulturen aufeinander. Im Interview erzählen sie uns von den kulturellen Unterschieden zum Heimatland und verraten uns unter anderem, was sie von Zuhause vermissen.

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Integration durch Fußball

Die schönste Nebensache der Welt

Der FC Stuttgart-Cannstatt hieß früher TSV Hilalspor und war ein rein türkischer Klub, änderte 2005 jedoch seinen Namen und öffnete die Tore für Menschen aus aller Herren Länder. Im Hallschlag leistet der Fußballverein heute wichtige Arbeit in Sachen Integration und Jugendbetreuung und geht damit im Vergleich zu anderen türkischen Fußballvereinen neue Wege.

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Zuhause zwischen zwei Kulturen

„Salsa habe ich erst in Deutschland gelernt“

Als ich endlich ankomme, strahlen mich zwei große dunkelbraune Augen an. Das erste Klischee, dass Südamerikaner unpünktlich seien, stimmt also nicht. Alicia Medina wartet schon seit acht Minuten. Sie ist eine von über 600 Ecuadorianern, die wegen des Studiums nach Deutschland kommen. Wir unterhalten uns über ihr Studentenleben als Latina im Schwabenland, das Schulsystem in Ecuador und wie sie sich ihre Zukunft vorstellt.

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Interkultureller Garten Aalen

In der Fremde Wurzeln schlagen

Im interkulturellen Garten in Aalen wächst weitaus mehr als Salat, Tomaten und Gurken. Hier wachsen Freundschaften, Selbstbewusstsein und der Dialog zwischen verschiedenen Kulturen. „Heimat teilen“ lautet das Credo. Als Unkraut hingegen gelten Berührungsängste und Vorurteile.

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Shisha-Trend

Süßer Rauch als erfüllter Traum

Cemil Polat kommt ursprünglich aus der Türkei und eröffnete 2013 das „Dream Istanbul“ in Böblingen. Mit uns spricht er über Klischees, den Shisha-Trend und was das Shisharauchen ausmacht.

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Deutschland, die neue Heimat

Was haben ein Perser und ein Kasache gemeinsam?

„Unser Nachbar hat einen Migrationshintergrund.“ Achso, super, da kann ich mir etwas darunter vorstellen. Schlechtes Deutsch, Jogginghose und Gelegenheitsjob. Zum Glück gibt es Stereotypen, da hat man schnell ein Bild im Kopf. Wir haben zwei Musterimmigranten getroffen und sie von ihrer Motivation erzählen lassen, dem Hotel „Randgruppe“ zu entkommen.

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Raus aus dem Alltag

Get by with a little help...

Klettern, Musik machen oder Englisch pauken – die Interessen von Flüchtlingen sind so vielfältig wie von jedem anderem. Träger wie Flüchtlingshilfe freuen sich daher über Engagement von außen, dass den Menschen hilft sich zu entfalten. Zum Glück gibt es Ehrenamtliche die ihre privaten Leidenschaften mit den Neuankömmlingen teilen und Programme organisieren.

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Flucht nach Deutschland

Die Reise mit unbekanntem Ziel

Er kam mit gerade mal 17 Jahren als politischer Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland: Amon Mohammadi hat einen steinigen Weg mit vielen Rückschlägen und Herausforderungen auf sich genommen. Mit welchen Vorurteilen hatte er zu kämpfen? Und bekam er die nötige Unterstützung, die er gebraucht hat?

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